Rensch-Orgel der Georgskirche

Die heutige Orgel der Georgskirche wurde 1964 von Richard Rensch, Lauffen/N. als Opus 34 erbaut. Mit großer Freude konnte die Gemeinde das neu erbaute Instrument nach der Orgellosen Zeit seit dem Kirchenneubau 1961 empfangen.

 

Im Vergleich zu manch anderer "Dorforgel" dieser Zeit stellt Sie ein erhaltenswertes Musikinstrument dar: technisch solide, frisch und inspierierend im Klang - war Rensch doch einer der ersten Orgelbauer, die nicht nur konsequent wieder vollmechanische Orgeln gebaut hat, sondern auch Vorreiter bei der (wieder-) Einführung ungleichstufiger Temperierung, die gerade barocker und klassischer Musik einen einzigartigen Charakter verleiht.

 

Der nüchtern gestaltete Prospekt fügt sich meisterhaft in die Architektur der Kirche ein und lässt den kundigen Betrachter auf den ersten Blick erkennen, welche Klänge er erwarten darf. Durch die akkustisch günstige Stellung im Raum unter der Dachschräge konnte auf übermäßige Kraft in der Intonation verzichtet und mehr Gewicht auf abwechslungsreiche Klangfarben gelegt werden.

Disposition

Hauptwerk, II, C-g³

Kupferpraestant 8´

Rohrflöte 8´

Octave 4´

Waldflöte 2´

Sesquialter I-II

Mixtur V 2´

Tremulant

Rückpositiv, I, C-g³

Gedeckt 8´

Hohlflöte 4´

Principal 2´

Quinte 1 1/3´ - 2 2/3´ (ab g)

Scharff IV 1´

Tremulant

Pedal, C-f´

Subbaß 16´

Octavbaß 8´

Gedecktflöte 8´

Choralbaß 4´ + 2´

Trompete 8´

 

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