Marienkirche Eibensbach
Marienkirche
Über den ersten Bau einer Kirche am Ort
ist nichts bekannt. Aber die Fundamente des Turmes lassen den romanischen
Baustil erkennen, was die gemeinsame Entstehung von Eibensbach und der Ruine
Blankenhorn sicher werden läßt. Dass es sich seit altersher um eine
Marienkapelle bzw. Marienkirche gehandelt hat, geht aus den vorhandenen Urkunden
hervor. Bischof Reinhard von Worms bestätigt am 16. März 1447 ein Stiftung einer
Pfründe in der Kapelle zur Heiligen Jungfrau. Lange Zeit ist nichts über den
Kirchenbau zu erfahren, obwohl aus verschiedenen Stellen der vorhandene Bau
hervorgeht. Erst am 7. August 1702 kommt die Sprache wieder speziell auf das
Bauwesen, als im Kirchenkonvent bei der ganzen Bürgerschaft ein Betrag von acht
Gulden gesammelt wird. Herzog Eberhard Ludwig persönlich spendet für die
baufällige und reparaturbedürftige Kirche zehn Gulden dazu.Bei den
Abbrucharbeiten des Kirchenschiffs 1975 fanden sich Spuren gotischer
Wandmalereien. Die gotische Marienkirche war ein rechtes Schmuckstück mit
reicher Bemalung im Kirchenschiff und Chor. Die Wiedereinweihung der Kirche mit
Jugendraum und Teeküche fand am 6. März 1977 statt.
Glocken besitzt die Eibensbacher Kirche seit langer Zeit. Die älteste Glocke stammt aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Die zweite Glocke ist Mitte des 15. Jahrhunderts entstanden.Im Jahr 1962 stiftete Wilhelm Layher eine dritte und vierte Glocke.
Orgel
Zu der 600-Jahr-Feier von Eibensbach am 26. Oktober
1980 konnte eine neue Orgel von der Orgelbaufirma Kurt Oesterle (Albershausen)
eingeweiht werden.

