Konfi-Freizeit 2007
„Steh auf, wenn du Cleebronner bist...!“ Solche und andere Lieder klangen durch den Speisesaal der Konfifreizeit. Schnell wurde klar: Die Cleebronner sind einfach ein ganz spezielles, besonders lautes und sehr buntes Volk. Dies war nicht nur durch Worte und Gesang deutlich zu hören, sondern zeigte sich auch schon rein optisch, da unsere Mädels alle freiwilligen und unfreiwilligen Opfer großzügig mit buntem Haarspray verzierten.
Doch bis es so weit kam mussten wir erst einige kleinere Hürden überwinden. Die Freizeit begann nämlich damit, dass wir auf dem Weg Richtig Erligheim feststellten, dass ein Konfi, der laut eigener Aussage doch nur fünf Minuten nach vereinbartem Termin am Treffpunkt war, fehlte. So ging es also erst noch mal zurück nach Cleebronn, anstatt Richtung Schönblick nahe Schwäbisch Gmünd. Da nun wirklich alle da waren, konnte es losgehen.
Die ganze Fahrt wäre allerdings bestimmt um einiges schneller gegangen hätte der Busfahrer den Weg gewusst. Schließlich kamen wir aber doch noch an und bezogen unsere wirklich komfortablen Zimmer im neu umgebauten Freizeitheim.
Danach hieß es Abendessen. Die Überraschung war allerdings groß, als wir feststellten, dass der Fußweg zum Speisesaal je nach Laufgeschwindigkeit 3-5 Minuten beträgt. Dafür wurden wir aber am reichlich gefüllten Büfett für unsere Anstrengungen belohnt. Beim anschließenden Begrüßungsabend gab es dann noch eine zweite Überraschung für uns. Wir erlebten hautnah mit, wie unser Pfarrer fremdgeht. Es war nämlich unübersehbar, dass sein Herz nicht nur für die Cleebronner, sondern auch immer noch ein bisschen für die Niederhofener, die er mit ermutigenden Anfeuerungsrufen unterstützte, schlägt. Dies trübte unsere Stimmung allerdings nicht, auch wenn es dem ein oder anderen Konfi nicht so gefiel. Allerdings war uns allen ziemlich schnell klar, dass wir einfach einen coolen Pfarrer haben.
So folgten noch drei weitere abwechslungsreiche Tage mit vielen verschiedenen Programmpunkten. Darunter natürlich auch immer wieder Einheiten zum Glauben. Wir machten uns unter anderem Gedanke zum Thema: „Wer bin ich?“, “Wer ist Jesus?“, „Was tat Jesus für mich?“.
Der Samstagabend war dann für viele noch mal ein ganz besonderer und bewegender Abend. Den Konfis wurde angeboten sich an diesem Abend ganz bewusst für Jesus zu entscheiden, sich auf ein Leben mit ihm einzulassen. Viele Konfis wagten auch diesen ersten Schritt ins christliche Leben.
Abschließend lässt sich sagen die Freizeit war einfach genial und hat allen viel Spaß gemacht.



